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wenn das Home zum Castle wird...

Die Pinnwand für den künftigen Immobilienbesitzer

Ein eigenes Haus ist oft die größte Anschaffung, die ein Mensch im Verlauf seines Lebens tätigt, und sei die Größe nur nach der Fläche bemessen. Doch bevor das Home zum Castle werden kann, muss sich der künftige Immobilienbesitzer in viele Themen einarbeiten, mit denen er bisher vielleicht nicht viel zu tun gehabt hat. Denn die größte Anschaffung des Lebens kann sonst sehr schnell zum größten Flop des Lebens werden. Viele kleine Denkzettel gehören an die Pinnwand zum Hauskauf oder Hausbau. Homepin ist eine virtuelle Pinnwand, auf der die verschiedenen Aspekte für den kommenden Hausbesitzer zusammen geseteckt sind.

Hausbauen
© Rainer Sturm / pixelio.de
Früh übt sich - und das gilt insbesondere auch für das Ansparen des benötigten Vermögens. Wer das eigene Geld nicht auf dem Girokonto mäßig verzinst vor sich her schlummern lassen möchte, setzt vermutlich auf den Bausparvertrag. Und diese Ansparung beginnt bei nicht wenigen Arbeitnehmern schon zu Beginn der Berufstätigkeit. Und zum Zeitpunkt des Hauskaufes endet sie meistens nicht. Oft spart man ein über Jahrzehnte weiter bis das Haus endgültig bezahlt ist, manchmal auch ein Leben lang.

Ein Haus zu bauen oder zu kaufen erfordert schon etwas Hintergrundwissen. Nicht jedes Gebraucht-Haus, das von einem verkaufsfreudigen Makler als „gepflegt“ oder gar „neuwertig“ angepriesen wird, erfüllt am Ende das, was man sich gewünscht hat. Bauliche Mängel sind oft schwer zu erkennen und eine marode Elektroinstallation wird manchmal erst nach dem Einzug zeigen, welcher Güte sie ist. Der Neubau eines Hauses scheint manchmal recht überschaubar zu finanzieren zu sein. Vermeintliche Ausbau-Schnäppchen scheinen für Jedermann erschwinglich und anstelle eines Eigenkapitals soll hier die Eigenleistung eingesetzt werden. Wenn man denn über das handwerkliche Geschick verfügt, diese Arbeiten selbst zu leisten. Auf jeden Falle sollte man sich von der Immobilienfirma, die mit günstigen Fertighäusern wirbt, einmal alle Nebenkosten ausrechnen lassen, die bis zum Weg zur kompletten Immobilie anfallen werden und könnten. Diese reichen von den Erschließungskosten bis hin zum Preis für das Grundstück und Enden meist auch noch nicht beim Kauf des Gartenzauns.

Wer denkt, nach dem Hauskauf seien alle Zahlungen abgeschlossen, der irrt. Ein Haus benötigt Pflege und Wartung und wer nicht eines Tages eine Naturdusche im eigenen Schlafzimmer erleben möchte, muss regelmäßig in die benötigten renovierungs- und sanierungsarbeiten des Hauses investieren, damit dieses bewohnbar bleibt. Ungewiss bleibt auch die Frage, welche gesetzlichen Regelungen zur Energieeffizienz in Zukunft auf den Hausbesitzer zukommen werden. Schon heute ist es sinnvoll, sich ein Energiegutachten für die eigene Immobilie zu besorgen, insbesondere dann, wenn das Haus auch vermietet werden soll.

Die Idee, sich ein Haus zu kaufen und sich dort vorzeitig zur Ruhe zu setzen, bleibt also meistens eine Illusion. Sicherlich, wenn die Immobilie bezahlt ist, spart man sich die Miete, so dass man seinen Lebensstandard auch dann halten kann, wenn die Einkünfte etwas ruhiger fließen. Doch ein Haus steht niemals still und erwartet immer irgendwelche Arbeiten, die auch mit Kosten verbunden sind. Diese mögen etwas gemäßigter Ausfallen als so manche Miete, aber gänzlich ohne eigene Einkünfte wird sich schon bald ein Renovierungsstau ergeben, der aus der Immobilie ein recht unglückliches und nur noch mäßig bewohnbares Haus macht.

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